Vorweg eine Entschuldigung, dass von Alovenera keine Fotos da sind, aber ich war leider erst ab halb Acht da. (war auch normaler Beginn, wie ich dachte.)
Der Lindenkeller öffnet für die Saison 2007/08 seine Pforten. Klar, dass man einige Hochkaräter dabei hat. Ursprünglich sollte der Eröffnungsgig die Abschiedsshow für Prefume werden. Doch Schlagzeuger Flip brach sich leider Gottes den Arm, folglich konnte die Band nicht spielen. Als Ersatz wurde Shift Inc. geholt, für viele ein Grund mehr hinzugehen.
Der Abend wurde mit dem ersten Auftritt der Freisinger Nachwuchsband Alovenera eröffnet. Die Gruppe, bestehend aus Sänger Florian Haimerl, Wolfgang Lenz (Gitarre/Gesang), Michael Schauer (Bass) und dem überragenden Drummer Stefan Halbinger konnten vor noch realtiv kleiner (aber zum Teil sehr aktiver

) Kulisse mit einer interessanten Mischung aus Metalcore, Hardcore und Post-Rock überzeugen. Das es eine Band schafft bei ihrem ersten Auftritt trotz des bis dahin unterdurchschnittlichen Sounds ein solches Maß an Spielfreude und Energie zu vermitteln dann verdient das, selbst wenn man mit der Musik nichts anfangen kann, einiges an Respekt. Und so kann man der noch sehr jungen Band einiges an Potential bescheinigen und hoffen dass die Band ihren Weg in Freising machen wird.
Text von ratm
Weiter ging’s mit Damien. Waren bei Alovenera die meisten noch zu beschäftigt, sich ein Plätzchen zu sichern, ging bei Damien der Großteil richtig ab. Damien überzeugte mit feinem Emocore und heizte das Publikum an, gebangt wurde, die Läuse flogen, die erste Reihe war glücklich.

Leider ging es dahinter noch nicht wirklich zur Sache. Ein bisschen wurde gepogt, mehr war noch nicht los.
Die dritten in der langen Liste waren Soylvybe. Screamo Metal aus Straubing war angesagt. Und man muss sagen, sie verstehen es, mit tollen Riffs zu überzeugen. Abwechslungsreiche Songs sorgten immer für Action im Publikum. Immer mehr verirrten sich letztendlich in den Lindenkeller, der Sound von Soylvybe kam sehr gut an. Sehr gerne wieder!
Als nächstes war UnXplored an der Reihe. Die Band, bestehend aus Caro von Brünken (Vocals), David Balzer (Vocals), Raphael Seehon (Drums, Vocals), Dana (Guitar) und Diar Nedamaldeen (Bass, Vocals). Dass sie schon länger in Freising etabliert sind, merkte man ihnen deutlich an. Wie immer waren die Gäste vom Sound der fünf Jungs und Mädls begeistert. Langsam aber sicher kam richtig Stimmung auf in den Räumen des Lindenkellers, auch wenn er immer noch nicht voll war und auch nicht voll werden sollte im Laufe des Abends.
Die Knaben (

) von Sike waren nun also die Nächsten. Viele zweifelten daran, dass Viet, Jakob, Beny und Matze mit ihrem Sprung von Pussyrock zu Emocore Erfolg haben, aber wie immer verzauberte Sike das Publikum mit ihrem neuen Sound. Bassist Beny zeigt, dass er auch das Screamen drauf hat, und Viets rauchige Stimme machen den Auftritt gelungen. Wir freuen uns auf den nächsten Gig. J
Die letzten in der Reihe waren Shift Inc. Der Ersatz für Prefume zeigte sich in bester Laune und Form. Gemosht wurde nach Herzenslust und hier und dort sah man Brillen fliegen. Wie durch ein Wunder ging dabei keine zu Bruch

.
Im Großen und Ganzen sehr gelungener Auftakt in die neue Saison. Einziger Minuspunkt war das Stagediven, wo der ein oder andere ein Knie in das Gesicht bekommen hat.
Text von dadone